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Innernzell ist für eine Zentralschule eingeplant
Nach dem neuen Schulgesetz sollen laut Verhandlung
des Herrn Landrat Bayer und des Herrn Oberschulrat Wein mit der Regierung
von Niederbayern im Landkreis Grafenau 8 Hauptschulen im Landkreis entstehen:
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Ergebnis der Besprechung bei der Regierung |
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23. Oktober 1968 |
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| November 1968 In einer Gemeinderatssitzung wurde die Planung an Herrn Architekten Glazl, Passau, vergeben. Innerhalb einer Woche war die Planung so weit, daß mit dem Architekten zur Regierung gefahren werden konnte. Die Gemeinde wollte unbedingt als erste im Landkreis Grafenau bauen, wenn man Thurmansbang nicht berücksichtigt, das ja schon 1967 begonnen hat (vor dem Hauptschul plan). Der Plan wurde für gut geheißen, bis auf wenige Geringfügigkeiten. Ein Münchner Architekt, der durch einen örtlichen Informanten unterrichtet wurde und selber das Gebäude bauen wollte, machte der Regierung Vorhaltungen, die Planung wäre zu aufwendig. Darauf mußte der überdachte Zugang von der Straße zum Schulgebäude gestrichen werden. |
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| Anfang 1969 Endgültige Eingabe des Planes beim Landratsamt. Hier verweilt er einige Zeit. Endlich landet er bei der Regierung. Von nun an beginnt die große Wartezeit. |
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Frühjahr
1969 Oberregierungsrat Lederer, Jurist an der Regierung, meldet die ersten Bedenken gegen den Bau von zwei so eng aneinanderliegenden Hauptschulen wie Innernzell und Schönberg an. In nächster Zeit würde eine Verordnung vom Ministerium erwartet, die nur mehr den Bau von 2-zügigen Hauptschulen gestattet. Nun beginnt ein Rennen um die Hauptschule. Nachdem seit der Planung Innernzell schon kämpfen mußte, daß der Hauptschulsitz nicht nach Schöfweg verlagert wird, sollte es jetzt zu einem Wettstreit mit dem größeren Schönberg kommen. In einer Vorsprache bei der Regierung (mit Landrat Baier) wurden nun zum Hauptschul-sprengel Innernzell außer Schöfweg/Langfurth und einigen Gemeindeteilen darüberhinaus aus dem Deggendorfer Landkreis noch die Gemeinden Solla und Eppenschlag dazugeschlagen. Damit war Innernzell gut 2-zügig, Schönberg aber kaum mehr. |
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Schulbau Schönberg hat inzwischen auch mit dem gleichen Architekten eine 3-zügige Hauptschule geplant. |
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September 1996 Überschrift im Grafenauer Anzeiger unter Schönberg: Nach Bescheid des Regierungspräsidenten wird Innernzell 1970 bauen. - Keine schriftliche Genehmigung. - Warten! |
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| Frühjahr 1970 Warten! -“Die Genehmigung wird die nächsten Wochen kommen“. - Warten! - Mit viel Geschick bekommt Innernzell 300 000 DM eingeplant. |
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Sommer 1970 Warten! - „Anweisung vom Ministerium an die Regierung, nur mehr die im Bau befindlichen Schulen bekommen Geld, alle anderen werden gestoppt, da die Baupreise gestiegen sind und das Geld nicht reicht. Innernzell wird für 1970 herausgenommen. Das Geld aber bleibt drin. Laut Landrat hat der Regierungspräsident erklärt, die Genehmigung komme die nächsten Tage. Alles ist frohen Mutes. Warten! - Es kommt nichts. Der Jurist brauchte immer noch Zeit. |
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Juli 1970 Warten! Telefonanruf des MdL Dick, Straubing; am 7. August 1970: Präsident: Die Genehmigung geht heute, Freitag, hinaus. Anruf Dicks beim Juristen (Lederer in Urlaub): „Ist das sicher Anweisen des Präsidenten?“ Sie wissen noch nichts. |
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Montag, den 10. August 1970 Mittwoch, den 12. August ist Baubesprechung: Architekt und Firma Mandl, der der Bau unter Vorbehalt schon im Frühjahr übergeben wurde. |
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| Donnerstag, den 13. August 1970 Baubeginn. Die Firma Karl, Schlag, beginnt mit den Erdarbeiten |